Vertragsärztlich tätige Ärztinnen und Ärzte sowie andere an KIM angeschlossene Leistungserbringer können Dokumente künftig schnell, zuverlässig und vollständig digital übermitteln. Der postalische Versand von Unterlagen entfällt – ein klarer Zugewinn an Geschwindigkeit und Transparenz für alle Beteiligten.
Über den eArztbrief lassen sich die durch die Krankenkassen zu Händen des Medizinischen Dienstes Sachsen angeforderten medizinischen Unterlagen direkt am PC zusammenstellen. Ergänzt um den Weiterleitungsbogen (KBV-Muster 86) können diese anschließend bequem per KIM-Mail an den Medizinischen Dienst Sachsen übermittelt werden.
Effizient und praxistauglich
Der digitale Versand reduziert nicht nur Bearbeitungszeiten, sondern senkt auch den administrativen Aufwand. Entwickelt und erprobt wurde das Verfahren im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam mit sächsischen Vertragsarztpraxen sowie unter Mitwirkung der KV Sachsen und der AOK PLUS. Von Beginn an stand dabei im Fokus, den Prozess möglichst anwenderfreundlich zu gestalten und manuelle Eingaben auf ein Minimum zu beschränken.
Selbstverständlich bleibt die Möglichkeit bestehen, Unterlagen weiterhin auf dem Postweg an das Dokumentenlogistikzentrum des Medizinischen Dienstes Sachsen zu übermitteln.
Weiterführende Informationen
Ausführliche Informationen dazu, was bei der Übermittlung von Unterlagen über den KIM-Dienst an den Medizinischen Dienst Sachsen zu beachten ist finden Sie hier auf der Homepage des Medizinischen Dienstes Sachsen unter: KIM | Medizinischer Dienst Sachsen. Hier finden Sie in den FAQs auch Hinweise zur Abrechnung von Befundübermittlungen nach § 275 SGB V.
Die Übermittlung von Dokumenten an den Medizinischen Dienst Sachsen ist ab sofort über KIM möglich
KIM ist ein zentraler Dienst der gematik in der Telematikinfrastruktur und steht für eine sichere, standardisierte und datenschutzkonforme elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen.
Bild: fountain studio, Franziska Hohlt