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Medizinischer Dienst Bund | Pressemitteilung | Berlin/Essen |

Präventionsbericht 2025: Investitionen der Krankenkassen erreichen neuen Höchststand

Rund 686 Mio. Euro haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr in Aktivitäten zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, Betrieben und für einzelne Versicherte investiert. Damit haben die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Gesundheitsförderung und Prävention das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 (rund 630,8 Mio. Euro) deutlich überschritten. Das geht aus dem neuen Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst Bund hervor.

„Die Zahlen zeigen das große Engagement der Kranken- und Pflegekassen in allen Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention. Allerdings sind das wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Die Verantwortung hierfür geht weit über den Wirkungsbereich der Krankenkassen hinaus. Prävention kann nur gelingen, wenn (Finanz-)Verantwortung viel stärker als bisher auch von Bund, Ländern und Kommunen als Gestalter von Lebens- und Gesundheitsbedingungen übernommen wird. Hier sollten angekündigte Reformvorhaben wie die Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes ansetzen, um bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau bedarfsgerechter und nachhaltiger Gesundheitsförderung und Prävention zu schaffen“, sagt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.

Dr. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund, betont die zunehmende Bedeutung der Prävention von Pflegebedürftigkeit: „Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird weiterhin ansteigen. Vor dem Hintergrund knapper personeller und finanzieller Ressourcen sollten alle zur Verfügung stehenden Ansätze ausgeschöpft werden, um Pflegebedürftigkeit möglichst zu verhindern und Einschränkungen der Selbstständigkeit möglichst lange hinauszuzögern.“

Zur vollständigen Pressemitteilung auf md-bund.de